
Offsite & In-Store
Werbemittel für kurze Aufmerksamkeitsspannen gestalten
In-Store-Motive klar gestalten: Hauptaussage, Format, Standort und Freigabe vor der Ausspielung prüfen.
Ein In-Store-Werbemittel sollte seinen Kern vermitteln, auch wenn jemand erst mitten im Spot hinsieht oder weitergeht. Zeigen oder nennen Sie deshalb Produkt und Hauptaussage früh. Stimmen Sie die Gestaltung auf Werbeträger, Standort, Betrachtungsabstand, Ton und die Vorgaben der konkreten Buchung ab.
Eine Aufgabe pro Motiv
Schreiben Sie vor der Gestaltung auf, was nach einem kurzen Kontakt klar sein soll. Bei einem neuen Artikel kann das Produkt samt Verwendung sein, bei einer bekannten Marke eine überprüfbare Eigenschaft. Mehrere gleichrangige Kaufargumente und lange Bedingungen erschweren die schnelle Orientierung.
Ein einfaches Arbeitsmuster lautet: erkennbares Produkt, kurze Hauptaussage, eindeutiger nächster Schritt. Eine Aussage wie „Neue Sorte im Kühlregal“ passt nur, wenn sie für die beworbenen Filialen und den Zeitraum stimmt.
Für einen Screen sollte die Hauptaussage auch ohne Ton verständlich sein: Zeigen Sie das Produkt früh und beschränken Sie den Text auf das Wesentliche. Für Audio muss die Botschaft ohne Bild tragen; nennen Sie Produkt und Hauptaussage in einem kurzen Satz und vermeiden Sie zusätzliche Argumente, die beim einmaligen Hören untergehen können.
Für den gebuchten Träger entwerfen
Klären Sie Spotlänge, Seitenverhältnis, Auflösung, Dateiformat, Tonregel und Abgabetermin vor der Produktion. Für das beschriebene InStore-TV-Angebot nennt EDEKA einen zehn Sekunden langen Spot ohne Ton, MP4 (H.264), JPG oder PNG sowie 1.080 × 1.920 oder 1.920 × 1.080 Pixel. MediaMarktSaturn teilt technische Spezifikationen und Liefertermine laut eigener Beschreibung im Briefing mit; maßgeblich sind die Vorgaben der konkreten Buchung.
Ein lautloser Screen-Spot muss ohne Sprechertext verständlich sein. Prüfen Sie Schriftgröße, Kontrast und Lesbarkeit im gebuchten Format und aus dem üblichen Betrachtungsabstand am Standort. Für Audio muss die Botschaft ohne Bild und beim einmaligen Hören verständlich sein.
Anforderungen an In-Store-TV-Spots: EDEKA vs. MediaMarktSaturn
- EDEKA (InStore-TV)
- 10 Sekunden, tonlos, MP4 (H.264), JPG/PNG, 1080×1920 oder 1920×1080 Pixel
- MediaMarktSaturn
- Technische Spezifikationen und Liefertermine im Briefing; konkrete Buchungsvorgaben maßgeblich
Wichtige technische Spezifikationen für In-Store-Werbemittel
- Maximale Spotlänge
- 10 Sekunden
- Unterstützte Dateiformate
- MP4 (H.264), JPG, PNG
- Tonbedingung
- Tonlos (für Screen-Spots)
Aussage und Standort abgleichen
Am Eingang fehlt oft noch der Bezug zum Regal; dort sollte die Botschaft für sich stehen. Beim Sortiment kann sie genauer auf eine Auswahlfrage eingehen. EDEKA nennt Eingangs-, Waren- und Kassenbereiche als mögliche Platzierungen. Lassen Sie sich den konkreten Standort zeigen, bevor dieselbe Datei für verschiedene Zonen freigegeben wird.
Prüfen Sie am Standort aus dem tatsächlichen Laufweg und Betrachtungsabstand, ob Produkt und Hauptaussage erkennbar sind. Kontrollieren Sie dabei auch, ob die Ausrichtung des Motivs zum Screen passt und Text oder Produktbild nicht durch die Platzierung verdeckt werden. Ein pauschaler Prüfabstand ist nicht für jede Position festgelegt; entscheidend ist die gebuchte Situation.
Preis- und Aktionsangaben müssen für die gebuchten Filialen und Zeiten gelten. Gleichen Sie Artikelbezeichnung, Packungsbild und beworbene Eigenschaft mit den freigegebenen Produktdaten ab. Bei regional unterschiedlichem Sortiment können Motivvarianten oder eine engere Filialauswahl nötig sein.
Legen Sie vor der Produktion fest, wer intern die finale Motivdatei und den Zeitplan freigibt. Prüfen Sie vor der Freigabe Format, Tonregel, Produktdaten, Filialen und Laufzeit und halten Sie Dateistand sowie Freigabe fest. Im beschriebenen Ablauf von MediaMarktSaturn werden Assets eingereicht, technische Spezifikationen und Liefertermine mitgeteilt und der Zeitplan vor der Buchung freigegeben.
Prüfen Sie jede finale Version im vorgesehenen Format und halten Sie fest, welche Datei wo und wann laufen soll. Ein Ausspielungsprotokoll kann die Wiedergabe belegen; es zeigt nicht, ob die Botschaft gesehen, gehört oder verstanden wurde.
