Offsite & In-Store
Digitale Regalflächen, Screens und Audio vergleichen
Regalflächen, Screens und Audio nach Platzierung, Botschaft, Buchung und Messung vergleichen.
Wählen Sie ein In-Store-Format nach der Aufgabe am jeweiligen Ort. Eine buchbare digitale Fläche beim Sortiment kann eine Auswahlfrage aufgreifen. Ein Screen am Eingang kann ein Produkt vorstellen.
Audio kann eine kurze Botschaft ohne Sichtkontakt vermitteln. Die Zahl der Werbeträger allein entscheidet nicht über die passende Wahl.
Die Formate im Vergleich
| Format | Mögliche Aufgabe | Vor der Buchung prüfen |
|---|---|---|
| Digitale Fläche am Regal oder im Gang | Eine Eigenschaft direkt beim Sortiment erklären | Ist die Fläche für Werbung buchbar und beim richtigen Sortiment platziert? |
| Screen am Eingang oder an der Kasse | Produkt oder Marke in einer anderen Marktzone zeigen | Wo steht der Screen, wann läuft der Spot und wie lang ist die Rotation? |
| Audio im Markt | Eine Botschaft ohne Bild vermitteln | Wo ist sie hörbar, wann läuft sie und wie wird die Ausstrahlung nachgewiesen? |
„Digital am Regal“ bezeichnet keine einheitliche Buchungskategorie. Ein elektronisches Preisschild ist nicht automatisch eine Werbefläche.
Lassen Sie sich den tatsächlichen Träger und seine Position zeigen und klären Sie zulässige Inhalte und Freigaben. Bei artikelbezogener Werbung gehört die Listung der richtigen Variante in den betroffenen Filialen zur Prüfung.
Die Platzierung variiert auch innerhalb eines Screen-Netzes. EDEKA nennt Stelen und ein Screen-Netz, das vom Eingang bis zur Kasse reicht. Das ist eine Anbieterbeschreibung, keine Zusage gleicher Platzierungen in jeder Filiale und kein Leistungsvergleich.
Buchung und Messung vergleichbar machen
Fordern Sie für jede Option Filialliste, Zone, Laufzeit, Trägerzahl, Spotdauer, Rotation, Ausspielungsnachweis und Methode der Kontaktberechnung an. Das IAB-Europe-Dokument zu In-Store-Retail-Media behandelt Definitionen und Messstandards; die konkreten Abgrenzungen sollten Sie im Original prüfen. Keine Messgröße allein belegt, dass eine Person die Botschaft wahrgenommen hat.
Bei Audio sind Hörbereich und Sendeplan wichtig. Für visuelle Flächen zählen Standort, Blickrichtung, Entfernung und mögliche Verdeckung. Fragen Sie bei geschätzten Kontakten, welche Besucherzahlen und Zonenannahmen verwendet wurden.
Wichtige Prüfpunkte vor der Buchung von In-Store-Media
- FiliallisteAnfordern und prüfen
- ZoneKlar definiert und dokumentiert
- LaufzeitGenau festgelegt und überprüft
- TrägerzahlAnzahl der eingesetzten Geräte oder Flächen
- SpotdauerZeit pro Wiedergabe
- RotationHäufigkeit der Wiedergabe im Zeitraum
- AusspielungsnachweisDokumentation der tatsächlichen Ausstrahlung
- Methode der KontaktberechnungVerwendete Berechnungsgrundlage für erreichte Kontakte
Nach Kampagnenziel entscheiden
Für einen gelisteten Artikel mit einem klaren Unterscheidungsmerkmal kann eine buchbare Fläche bei der Warengruppe ein sinnvoller Test sein. Für einen Produktstart kann eine Fläche vor der Kategorieauswahl besser zur Botschaft passen. Audio kommt infrage, wenn die Aussage ohne Bild verständlich ist. Das sind Planungsannahmen, keine gemessene Rangfolge der Formate.
Wenn ein Anbieter nur Wiedergaben meldet, lässt sich damit zunächst die Ausspielung beurteilen. Ein Verkaufsvergleich braucht passende Artikel- und Filialdaten; ein Nachweis zusätzlicher Verkäufe verlangt ein geeignetes Testdesign.
Vorteile und Einschränkungen der Medienformate im Einzelhandel
- Digitale RegalflächeVorteile: Direkte Produktinformation am Ort des Kaufs. Nachteile: Nur sichtbar bei Blickkontakt; Platzierung variiert zwischen Filialen.
- Screen am Eingang oder an der KasseVorteile: Hohe Sichtbarkeit, geeignet für Markenpräsentation. Nachteile: Platzierung nicht standardisiert; Abhängigkeit vom Kundenstrom.
- Audio im MarktVorteile: Verstärkt die Botschaft ohne visuelle Ablenkung; wirkt auch bei Vorbeigehen. Nachteile: Keine visuelle Unterstützung; Hörbereich begrenzt.

