
Offsite & In-Store
Filialabdeckung mit Produktdistribution abgleichen
Werbeflächen und Produktlistung je Filiale abgleichen, Änderungen festhalten und die tatsächliche Ausspielung prüfen.
Artikelbezogene In-Store-Werbung setzt Filialen voraus, in denen gebuchte Fläche und richtige Produktvariante zusammenkommen. Netzwerkgröße oder eine allgemeine Listungszusage genügen dafür nicht. Grundlage ist eine gemeinsame Filialliste für Werbeträger, Artikel und Laufzeit.
Die passenden Filialen ermitteln
Fordern Sie vom Medienanbieter die Filialen an, in denen der gewünschte Werbeträger während der geplanten Laufzeit buchbar ist. Vertrieb oder Händler liefern für denselben Zeitraum die Listung des beworbenen Artikels und seiner Variante. Gleichen Sie beide Listen über eindeutige Filialkennungen ab; Namen allein können mehrdeutig oder veraltet sein.
Die erste Kandidatenmenge ist die Schnittmenge aus buchbarer Fläche und passender Produktlistung. Prüfen Sie dann, ob die Werbeaussage dort gilt und welche Informationen zur tatsächlichen Verfügbarkeit vorliegen. Eine Listung ist keine Zusage, dass der Artikel am Ausspielungstag im Regal steht.
Ergebnis des Abgleichs / Nächster Schritt
- Fläche und passende Variante bestätigt
- Filiale für die Buchung prüfen
- Fläche vorhanden, Artikel nicht gelistet
- Für die artikelbezogene Botschaft ausschließen
- Artikel gelistet, Fläche nicht buchbar
- Nicht als gebuchte In-Store-Fläche zählen
- Listung oder Verfügbarkeit unklar
- Zuständigkeit und Klärfrist festlegen
- Aussage gilt nur teilweise
- Motiv, Zeitraum oder Filialauswahl anpassen
Datenstand und Platzierung prüfen
Notieren Sie für jede Liste Stichtag und zuständige Stelle. Gerade bei neuen Produkten kann sich die Distribution während der Laufzeit ändern. Vereinbaren Sie, wann erneut abgeglichen wird und wie der Anbieter bei fehlender Ware oder geänderter Listung informiert. Auch eine Bestandsangabe zum Planungszeitpunkt garantiert keine Verfügbarkeit am Ausspielungstag.
Erfassen Sie die Zone je Filiale. Ein Eingangsscreen kann ein Produkt vorstellen, ohne beim Sortiment zu stehen. Eine Aussage wie „hier im Regal“ verlangt dagegen eine passende Platzierung. „Screen vorhanden“ ist für diese Entscheidung zu ungenau.
REWE beschrieb 2023 eine distributionsangepasste Ausspielung digitaler Stelen. EDEKA berichtet in einer Fallstudie von einem Listungscheck vor der Ausspielung. Die dargestellten Verfahren bestätigen weder die Bedingungen einer neuen Buchung noch den tagesaktuellen Regalbestand.
Die tatsächlich ausgelieferten Filialen festhalten
Speichern Sie die freigegebene Filialliste und protokollieren Sie spätere Änderungen mit Datum und Grund. Im Abschlussbericht sollten gebuchte und tatsächlich bespielte Filialen getrennt erkennbar sein. So bleibt sichtbar, ob aus der geplanten Netzabdeckung eine kleinere Ausspielung wurde.
Für einen Absatzvergleich müssen Artikel, Varianten, Filialen und Zeitraum zur Buchung passen. Filialen mit Fehlbeständen oder ausgefallener Ausspielung sind im Ergebnis kenntlich zu machen. Der Filialabgleich verbessert die Grundlage des Berichts; zusätzliche Verkäufe weist er allein nicht nach.
